Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

es ist soweit, www.achtung-fuer-tiere.de ist wieder online! Vieles hat sich dort verändert – schauen Sie einfach mal vorbei.

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Freiheit für Freddy!
In diesem Jahr mussten wir gegen etliche Fälle von Tierquälerei vorgehen. Freddy, ein neuer Mitbewohner unserer Hühner und Katzen, ist ein Opfer privater Tierhaltung. Sein Leid und das seiner zahlreichen tierlichen Gefährten in Privathand wurde erst durch einen Todesfall offenkundig. Freddy war 24 Stunden täglich in einem geschlossenen Raum eingesperrt, extrem übergewichtig, konnte kaum sehen und sich fast nicht mehr bewegen. Durch jahrelange Versäumnisse hatte erschweren Schaden am Bewegungsapparat erlitten.

Statt einen Zaun zu errichten, hatte man „Freddy“ (Name geändert) lieber in ein Verlies gesperrt. Das ist nicht verboten. Täglich begegnen uns unfassbare Beispiele für schreckliches Leid, das man Tieren ganz legal zufügen darf.
Die Rettung

Nachdem wir uns eingeschaltet hatten, wurde die Nachlassverwaltung sehr schnell und brachte fast alle Tiere anderweitig unter. Übrig blieb der alte, kranke Freddy, der Kosten verursachen würde.  Zeitweise soll Freddys Tötung im Gespräch gewesen sein. Er sei ja alt und übergewichtig.

Wir führten viele Gespräche, auch mit dem zuständigen Veterinäramt und einer Klinik „für kleine Klauentiere“, und machten uns langsam mit dem Gedanken vertraut, dass Freddy seine letzte Lebenszeit in Gemeinschaft mit unseren Hühnern und Katzen verbringen könnte.

Der Transport würde ein Riesenproblem werden, da Freddy so etwas ganz und gar nicht gewohnt ist. Er gerät schnell in Panik, misstraut fremden Menschen und ist kreislauflabil. Schließlich hatten wir die rettende Idee: Wir trieben eine stabile große „Schweinekiste“ auf. Freddy wurde eine Woche lang darauf trainiert, freiwillig in die Kiste zu gehen, und am 28. November konnten wir ihn mit Unterstützung vieler Helfer sicher verpackt mit unserem Pferdehänger nach Varensell holen.
Tiefe Spuren der Vernachlässigung

Freddys schöne, bernsteinfarbene Augen sind kaum zu erkennen, denn sie liegen tief zwischen dicken Hautwülsten, die sich aneinander reiben. Seine dünnen Beine unter dem wuchtigen Rumpf sind durch Vernachlässigung, Bewegungsmangel und Übergewicht verformt. Seine Klauen waren viel zu lang, sogar über Kreuz gewachsen. Sie mussten in Narkose gekürzt werden.
Freddys Schicksal und das seiner Leidensgenossen mahnt uns, vorzusorgen: genau festzulegen, wer tierliche Familienmitglieder nach unserem Tod wie versorgen soll und wie das bezahlt wird.
Freddy muss jetzt langsam wieder gehen üben. Bereits nach wenigen Tagen ergriff er die Initiative und wankte allein einige vorsichtige Schritte aus seinem Stall in Richtung Katzenbereich, hinkend zwar, aber deutlich flotter schon als noch vor wenigen Wochen.
Freddy geht es noch nicht richtig gut, aber viel, viel besser als in den langen Jahren vorher. Er will leben und nimmt von Tag zu Tag mehr Anteil an seiner Umgebung. Da gibt es also niemanden zu „erlösen“, sondern jemanden zu unterstützen bei dem, was er noch kann und will! In engem Austausch mit Schweinespezialisten stehen wir Freddy bei und werden seine letzten Monate oder Jahre zu den besten seines Lebens machen.
Freddys Vergangenheit können wir nicht ungeschehen machen. Aber wir können ihm die Chance geben, einen Frühling zu erleben, Vögel zwitschern zu hören, frische Luft zu atmen, seine Füße in dickes grünes Gras zu setzen! Er soll erdwühlen, zum ersten Mal in seinem Leben schlammbaden können und die wärmende Sonne auf seiner Haut genießen. Der Lebenshof hat ihm noch so viel zu bieten, wir arbeiten täglich dafür, dass Freddy all das noch erleben kann!

Bitte helfen Sie uns, ihm und allen unseren Schützlingen das gute Leben zu geben, das ihnen zusteht! Ihre Spende hilft uns, den Lebenshof als Rettungs- und Lebensort zu erhalten, und jedes Tier hier in Gesundheit und Krankheit so zu versorgen, wie wir es uns auch für uns selbst wünschen würden.

Mit Ihrer Hilfe arbeiten wir auch täglich gegen legale Tierquälerei und dafür, dass alle Tiere elementare Rechte bekommen.
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