Abschied von Murphy
Murphy, unser fröhliches und scheinbar unermüdliches Energiebündel ist nicht mehr bei uns. Murphy war seit Weihnachten krank, es ging auf und ab, viele Tierarzt- und lange Kliniktage brachten zwischendurch kurz Hoffnung. Dabei wedelte unser kleiner Freund mich jeden Tag hunderte Male an, auch an seinem letzten Lebenstag.

Murphys Nachruf >>
 
Kastration und Versorgung obdachloser Katzen
Seit Wochen sind wir im Einsatz für Katzen, deren Halter verstorben ist. Die Tiere sind größtenteils unkastriert und scheu. Wir müssen sie zunächst mit der Wildkamera beobachten, ihr Verhalten kennenlernen und sie an Fallen gewöhnen. Ein zeitraubendes Unterfangen, auch zu Hause am Computer. Wenn die Fallen dann auf Fang gestellt sind, müssen sie vielmals am Tag, auch nachts kontrolliert werden.

Nach jedem Fang fängt man von vorne an: Anfüttern, Videomaterial sichten, Strategie anpassen… über Tage oder Wochen, weil die verbleibenden Katzen den Fang mitbekommen und erneut Angst bekommen haben. Das alles kostet viel Zeit und Geld. Jeder Weg ist weit. Immer wieder gibt es solche armen Wesen, weil immer wieder Menschen ihre Kater und Katzen unkastriert herumlaufen lassen.
Wir hoffen, dass wir mit Geduld und Strategie sämtliche Tiere an diesem Ort bekommen und sie kastriert und grundversorgt werden können. Sieht man die Angst vor Menschen und der Enge, dann zerreißt es einem fast das Herz. Welch unnötiges Leid! Solche extrem scheuen und verängstigten Tiere müssen die Enge der Falle durchstehen und auch später eingesperrt sein auf engem Raum bei aller Scheu vor Menschen.

Für sie ein gutes Zuhause zu finden ist schwer. Es ist ja nicht damit getan, sie auf einem Hof abzuladen, wo sich niemand um sie kümmert. Sie müssen mehrere Monate sicher eingesperrt und aufmerksam versorgt werden, bevor sie am neuen Ort in die Freiheit gelassen werden dürfen. Trotzdem: Das Einfangen, Kastrieren und Kennzeichnen dieser Tiere ist unbedingt nötig.
Sie können Katzen helfen:
  • Bitte sprechen Sie gerade im ländlichen Raum immer wieder darüber, dass und warum Kater und Katzen unbedingt kastriert und gekennzeichnet werden müssen.
  • Verständigen Sie das Ordnungsamt und bestehen auf dessen Einschreiten, wenn Sie von unversorgten und sich fortpflanzenden Tieren wissen.
  • Verlangen Sie in jeder Kommune den Erlass der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht, deren öffentliche Bekanntmachung und Kontrolle, damit dieses Leid ein Ende hat. Auch wenn die Bundesregierung unwillig ist, so können doch die Kommunen jetzt schon dieses Leid regional stoppen.
  • Bitte helfen Sie uns, auch solchen Tieren zu helfen. Wir bleiben dran. Unterstützen Sie die aufwendige Arbeit für die Katzen mit Ihrer Spende.
Spenden
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
 
 
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33397 Rietberg
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