Vogelgrippe-Ausbruch
20.000 Enten vergast
Im Kreis Gütersloh wurde in einem landwirtschaftlichen Betrieb Vogelgrippe, auch Geflügelpest genannt, festgestellt. Das Veterinäramt ordnete die Tötung aller Tier dort an. 20.000 Enten wurden vergast. Ein übliches Procedere im Falle eines Seuchenausbruchs bei Tieren. Die massenhafte Tötung auch gesunder Tiere zur Eindämmung einer Seuche wird „Keulung“ genannt. Gerade jetzt, im Vergleich zum Seuchenschutz für uns Menschen, wird überdeutlich, wie wenig das Leben eines Tieres dem Gesetzgeber wert ist, wie brutal Tiere ausgelöscht werden, die Menschen ins Leben gezwungen haben, um sie zu benutzen.
Stallpflicht für Caruso und seine Familie
Seit heute Nacht gilt Stallpflicht. Unsere Hühner verstehen die Welt nicht mehr, so plötzlich im Stall festgesetzt. Seit heute Morgen um 4 ruft Caruso, seit 5 Uhr wird gegackert und sich beschwert, weil die Tür zu bleibt.

Frieda, Anneliese und all die anderen können von einer Minute auf die andere das meiste von dem, womit sie normalerweise den ganzen Tag beschäftigt sind, nicht mehr tun. Was denken sie nur von uns, dass wir sie plötzlich einsperren? Die Stallpflicht kann viele Monate bleiben.
Auch wenn die allermeisten Vögel in Menschenhand ihr ganzes Leben unter noch viel schlimmeren Bedingungen zubringen: Wir müssen jetzt sofort so gut wie möglich Abhilfe und wildvogelsichere Ausläufe schaffen.

Wir müssen Caruso und seine Familie bestmöglich schützen, denn die Vogelgrippe ist für Hühner tatsächlich sehr gefährlich. Die Krankheit verläuft oft tödlich – und das Veterinäramt würde schon beim Verdacht eines Ausbruchs die Tötung aller Tiere anordnen.
Auch Freddy ist betroffen, denn er wohnt mit den Hühnern zusammen und darf ihr Abteil nicht mehr betreten.
Wegsperren ist keine Lösung
Die vorbeugenden seuchenhygienischen Maßnahmen werden teuer. Bereits am ersten Tag haben wir 500 Euro in Baumärkten gelassen, und es fängt erst an: Wir brauchen auch Overalls, Schutzschuhe, Desinfektionsmatten und -mittel… Und wir müssen so schnell wie möglich Gänge und Ausläufe bauen, die den Tieren Bewegungsfreiheit zurückgeben. Ihr Schutz muss windbeständig und überdacht sein und darf an keiner Seite für kleine Wildvögel zu durchdringen sein. Dazu müssen wir Foliengewächshäuser und Pflanztunnel aufstellen. Sie müssen aufgetrieben, bezahlt und sicher aufgebaut werden.
Bitte helfen Sie, die Probleme für Caruso, Anneliese, Gerti und die anderen zu lösen. Helfen Sie uns, sie bestmöglich zu schützen – mit Ihrer Spende für hühnerfreundliche Seuchenschutzmaßnahmen.

Während alldem müssen wir weiter für die Rechte aller Tiere eintreten: damit kranke Tiere nicht mehr wie empfindungslose Gegenstände vernichtet und entsorgt werden!
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